Der Wechsel vom Radfahren zum Laufen, oft T2 genannt, ist einer der gefürchtetsten Momente für Triathleten. Dieses Gefühl von schweren Beinen, mangelnder Koordination und Schwierigkeiten, den Rhythmus zu finden, ist besonders bei anspruchsvollen Formaten wie dem Ironman bekannt.
Die Optimierung dieses Übergangs beruht nicht nur auf mentaler Stärke. Es gibt spezifische Übungen, die durch Triathlon-Training bestätigt sind, um den Körper daran zu gewöhnen, effektiv vom Radfahren zum Laufen zu wechseln. Entdecken Sie die besten Übungen zur Stärkung Ihres Rad-Lauf-Übergangs, verbessern Sie Ihre Leistung und gewinnen Sie wertvolle Sekunden, sogar Minuten, am Wettkampftag.

Der Wechsel vom Radfahren zum Laufen ist eine Phase, in der der Körper von einer kreisförmigen Bewegung (Pedalieren) zu einer vertikalen Antriebsbewegung (Laufen) wechseln muss. Dieser plötzliche Wechsel beansprucht Muskeln, Sehnen und das Nervensystem auf unterschiedliche Weise.
Die Hauptprobleme, mit denen Triathleten konfrontiert sind:
Daher die Bedeutung eines spezifischen Triathlon-Übergangstrainings.
Die Brick-Einheiten sind unverzichtbar, um den Übergang vom Rad zum Laufen zu verbessern.
Effektive Beispiele:
Ziel: Körper und Gehirn daran gewöhnen, ohne Unterbrechung hintereinander weg zu trainieren.
Ein stärkerer Körper bewältigt den Übergang besser.
Diese Übungen stärken die Muskeln, die beim Radfahren und Laufen verwendet werden, und reduzieren gleichzeitig das Verletzungsrisiko.

Nach dem Radfahren ist der Laufstil oft beeinträchtigt. Es ist wichtig, die Lauftechnik erneut zu trainieren.
Diese Übungen verbessern die Flüssigkeit und Haltung direkt nach dem Verlassen von T2.
Die Wahl der Trifunktion, des Fahrradzubehörs und der Laufschuhe spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle für die Qualität der Transition.
Eine effektive Transition wird im Training aufgebaut, niemals improvisiert.
Die Stärkung des Rad-Lauf-Übergangs ist ein entscheidender Leistungsfaktor im Triathlon. Durch regelmäßiges Einbauen von Brick-Einheiten, gezieltem Muskelaufbau und technischem Lauftraining verwandeln Sie eine gefürchtete Phase in einen echten Wettbewerbsvorteil.

| Übung | Hauptziel | Dauer / Wiederholungen | Wann integrieren | Wasserwaage |
|---|---|---|---|---|
| Brick-Einheit Radfahren + Laufen | Den Körper an die Kombination Radfahren-Laufen gewöhnen | 45 Min. Radfahren + 10 bis 20 Min. Laufen | 1× pro Woche | Alle Leistungsniveaus |
| Radfahren im Renntempo + progressives Laufen | Flüssiger Übergang und Rhythmuskontrolle | 60 Min. Radfahren + 5 bis 8 km Laufen | Wettkampfvorbereitung | Mittelstufe / Fortgeschritten |
| Sprints nach dem Radfahren | Reaktivität und neuromuskuläre Koordination | 10 × 20 s schnell | Ende der Fahrradeinheit | Alle Leistungsniveaus |
| Ausfallschritte mit Schritt | Quadrizeps, Gesäßmuskulatur und Stabilität stärken | 3 × 12 pro Bein | Krafttraining ohne Geräte | Alle Leistungsniveaus |
| Kniebeugen + Sprungkniebeugen | Kraft und Explosivität | 3 × 15 + 10 Sprünge | 1 bis 2× pro Woche | Mittelklasse |
| Dynamisches Core-Training | Rumpfstabilität, Laufhaltung | 3 × 45 s | Ganzjährig | Alle Leistungsniveaus |
| Kniehebelauf / Skipping | Den Laufstil nach dem Radfahren verbessern | 3 × 30 s | Nach dem Radfahren oder Laufen | Alle Leistungsniveaus |
| Laufübungen nach dem Radfahren | Einen effizienten Laufstil neu erlernen | 10 Min. | Nach dem Wechsel T2 | Alle Leistungsniveaus |
| Hohe Trittfrequenz auf dem Fahrrad (95–100 U/min) | Den Muskelübergang erleichtern | 3 × 5 min | Auf dem Fahrrad | Alle Leistungsniveaus |
| Leichtes Joggen nach langer Radeinheit | Die schweren Beine gewöhnen | 20 bis 30 Min. | Vorbereitung Half / Ironman | Fortgeschritten |
Immer die ersten 5 Minuten kontrolliert laufen, auch wenn die Beine schwer sind. Das Gefühl verbessert sich schnell, wenn das Training gut strukturiert ist.