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Warum der Wechsel vom Radfahren zum Laufen eine große Herausforderung im Triathlon ist

Der Wechsel vom Radfahren zum Laufen, oft T2 genannt, ist einer der gefürchtetsten Momente für Triathleten. Dieses Gefühl von schweren Beinen, mangelnder Koordination und Schwierigkeiten, den Rhythmus zu finden, ist besonders bei anspruchsvollen Formaten wie dem Ironman bekannt.

Die Optimierung dieses Übergangs beruht nicht nur auf mentaler Stärke. Es gibt spezifische Übungen, die durch Triathlon-Training bestätigt sind, um den Körper daran zu gewöhnen, effektiv vom Radfahren zum Laufen zu wechseln. Entdecken Sie die besten Übungen zur Stärkung Ihres Rad-Lauf-Übergangs, verbessern Sie Ihre Leistung und gewinnen Sie wertvolle Sekunden, sogar Minuten, am Wettkampftag.

 

1. Den Wechsel vom Radfahren zum Laufen (T2) verstehen

 

 

Der Wechsel vom Radfahren zum Laufen ist eine Phase, in der der Körper von einer kreisförmigen Bewegung (Pedalieren) zu einer vertikalen Antriebsbewegung (Laufen) wechseln muss. Dieser plötzliche Wechsel beansprucht Muskeln, Sehnen und das Nervensystem auf unterschiedliche Weise.

Die Hauptprobleme, mit denen Triathleten konfrontiert sind:

  • Überbeanspruchte Quadrizeps und Waden
  • Hohe Herzfrequenz
  • Mangelnde neuromuskuläre Koordination
  • Schlechte Haltung zu Beginn des Laufs

Daher die Bedeutung eines spezifischen Triathlon-Übergangstrainings.

2. Spezifische Übungen zur Stärkung des Rad-Lauf-Übergangs

 

a. Die „Brick“-Einheiten (Radfahren-Laufen-Kombination)

Die Brick-Einheiten sind unverzichtbar, um den Übergang vom Rad zum Laufen zu verbessern.

Effektive Beispiele:

  • 45 Min Radfahren + 10 bis 20 Min Laufen
  • 1 Std Radfahren im Ironman-Tempo + 5 km progressives Laufen
  • 30 Min intensives Radfahren + 15 Min schnelles Laufen

Ziel: Körper und Gehirn daran gewöhnen, ohne Unterbrechung hintereinander weg zu trainieren.

3. Zielgerichtete Muskelkräftigungsübungen

 

Ein stärkerer Körper bewältigt den Übergang besser.

Schlüsselübungen für Triathleten

  • Kniebeugen und Sprungkniebeugen
  • Ausfallschritte vorwärts und gehende Ausfallschritte
  • Dynamisches Core-Training
  • Kniehebelauf und Skipping
  • Wadenheben auf einem Bein

Diese Übungen stärken die Muskeln, die beim Radfahren und Laufen verwendet werden, und reduzieren gleichzeitig das Verletzungsrisiko.

4. Neuromuskuläres Training und Lauftechnik

 

Kompressionsstrumpf

 

Nach dem Radfahren ist der Laufstil oft beeinträchtigt. Es ist wichtig, die Lauftechnik erneut zu trainieren.

Empfohlene Übungen

  • Lauf-Übungen nach dem Radfahren (Fersen zum Gesäß, Kniehebelauf)
  • Koordinations-Drills
  • Kadenzarbeit (Ziel: 170–180 Schritte/Min)

Diese Übungen verbessern die Flüssigkeit und Haltung direkt nach dem Verlassen von T2.

5. Übungen je nach Distanz anpassen (Sprint bis Ironman)

 

  • Sprint / Olympisch: hohe Intensität, schnelle Transitionen, kurze und dynamische Einheiten
  • Half Ironman / Ironman: Priorität auf Ausdauer, Muskelkomfort und Belastungsmanagement

Die Wahl der Trifunktion, des Fahrradzubehörs und der Laufschuhe spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle für die Qualität der Transition.

6. Häufige Fehler vermeiden

  • Brick-Einheiten vernachlässigen
  • Nach dem Radfahren zu schnell mit dem Laufen beginnen
  • Muskelkräftigung ignorieren
  • Neue Übungen oder Ausrüstungen am Wettkampftag testen

Eine effektive Transition wird im Training aufgebaut, niemals improvisiert.

Die Stärkung des Rad-Lauf-Übergangs ist ein entscheidender Leistungsfaktor im Triathlon. Durch regelmäßiges Einbauen von Brick-Einheiten, gezieltem Muskelaufbau und technischem Lauftraining verwandeln Sie eine gefürchtete Phase in einen echten Wettbewerbsvorteil.

 

Übungstabelle zur Verbesserung des Rad-Lauf-Übergangs

 

Übung Hauptziel Dauer / Wiederholungen Wann integrieren Wasserwaage
Brick-Einheit Radfahren + Laufen Den Körper an die Kombination Radfahren-Laufen gewöhnen 45 Min. Radfahren + 10 bis 20 Min. Laufen 1× pro Woche Alle Leistungsniveaus
Radfahren im Renntempo + progressives Laufen Flüssiger Übergang und Rhythmuskontrolle 60 Min. Radfahren + 5 bis 8 km Laufen Wettkampfvorbereitung Mittelstufe / Fortgeschritten
Sprints nach dem Radfahren Reaktivität und neuromuskuläre Koordination 10 × 20 s schnell Ende der Fahrradeinheit Alle Leistungsniveaus
Ausfallschritte mit Schritt Quadrizeps, Gesäßmuskulatur und Stabilität stärken 3 × 12 pro Bein Krafttraining ohne Geräte Alle Leistungsniveaus
Kniebeugen + Sprungkniebeugen Kraft und Explosivität 3 × 15 + 10 Sprünge 1 bis 2× pro Woche Mittelklasse
Dynamisches Core-Training Rumpfstabilität, Laufhaltung 3 × 45 s Ganzjährig Alle Leistungsniveaus
Kniehebelauf / Skipping Den Laufstil nach dem Radfahren verbessern 3 × 30 s Nach dem Radfahren oder Laufen Alle Leistungsniveaus
Laufübungen nach dem Radfahren Einen effizienten Laufstil neu erlernen 10 Min. Nach dem Wechsel T2 Alle Leistungsniveaus
Hohe Trittfrequenz auf dem Fahrrad (95–100 U/min) Den Muskelübergang erleichtern 3 × 5 min Auf dem Fahrrad Alle Leistungsniveaus
Leichtes Joggen nach langer Radeinheit Die schweren Beine gewöhnen 20 bis 30 Min. Vorbereitung Half / Ironman Fortgeschritten

Wie nutzt man diese Tabelle effektiv?

✔ Für Anfänger

  • 1 kurze Brick-Einheit
  • 1 Einheit Krafttraining
  • Priorität auf Regelmäßigkeit

✔ Für erfahrene Triathleten

  • 1 bis 2 Brick-Einheiten pro Woche
  • Hinzufügen von Kadenzarbeit und Sprints
  • Gezieltes Krafttraining für den Unterkörper

✔ Für Half Ironman & Ironman

  • Übergänge im Renntempo
  • Fokus auf muskuläre Ausdauer
  • Materialtest (Schuhe, Triathlonanzug)

Immer die ersten 5 Minuten kontrolliert laufen, auch wenn die Beine schwer sind. Das Gefühl verbessert sich schnell, wenn das Training gut strukturiert ist.

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